EVTEC
| Berichte | 11.09.2018

Elektrisch angetriebener Wohnwagen und maximale Autarkie

Dethleffs letzte Neuheit ist der e.home coco: ein Wohnwagen mit Elektroantrieb und 80 kWh-Akku.

Das Unternehmen erfindet die Grundidee des Caravans neu: der Wohnwagen sorgt künftig mit für den Vortrieb. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren, die ihre Energie aus Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von 80 kWh erhalten. Die Kombination der Batterien mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach soll eine maximale Autarkie sicherstellen.

Gleich wie bei den elektrischen Autos werden die Batterien mittels Rekuperation beim Abwärtsfahren und Bremsvorgang (Geschwindigkeitsminderung) wieder aufgeladen. Und um eine effiziente Nutzung der kostenintensiven Batterien sicher zu stellen, ist zusätzlich die Verwendung des Fahrzeugs als mobiler Stromspeicher vorgesehen: die Funktionen Vehicle-to-Grid und Vehicle-to-Home sind nicht keine Exklusivität der eAutos mehr.

Der Clou: eine intelligente Steuerungselektronik sorgt dafür, dass aus dem passiven Anhänger ein aktives Gefährt wird. Das Zugentlastungsmodul steuert die beiden E-Maschinen der Achse so genau, dass sich die Anhängelast des Zugfahrzeugs auf einen definierten Wert – von z.B. 100 Kilogramm – reduziert. Dies ermögliche laut Dethleffs, dass selbst mit kleinen Zugfahrzeugen schwere (Wohn-) Anhänger gezogen werden können, deren Gesamtmasse weit über der zulässigen Anhängelast des Pkws liegt.

Quelle: https://www.electrive.net/2018/08/25/dethleffs-zeigt-elektrisch-angetriebenen-wohnwagen/

A propos Autarkie: http://www.sun2wheel.com/de/

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Kommentare (3)

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Jürgen Baumann
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6
Feb. 2018
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Jürgen Baumann (Wallisellen, Zürich, Switzerland) sagt…

Wir sind im Zeitalter der Konvergenz angekommen. Die Digitalisierung macht es möglich. Bereiche, die bisher streng getrennt waren wie das Stromnetz, das Gasnetz, die Gebäude, die Fahrzeuge, etc. lernen zu kommunizieren und Signale zu verarbeiten. Und nicht nur technische Signale werden ausgetauscht, auch finanzielle Daten und Energie. Da ist es nur logisch, wenn auch Fahrzeuge ein Teil des Netzes werden und helfen zumindest eine temporäre Autarkie herzustellen. Wir werden mehr Innovation sehen und weniger Emission. Und weniger Abhängigkeiten von autoritären Energielieferanten, die für meinen Geschmack zu viel "Mundgeruch" aufweisen.

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Beat kilcher
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2
Jun. 2018
Beat kilcher (Bosco Luganese, Ticino, Switzerland) sagt…

Ich fahre bereits heute autark mit meinen Sonnenkollektoren und mein Elektroauto als Zweitwagen. Ich verstehe

nich, dass nicht mehr Leute bereits diese Lösung wählen.

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Chrigel
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1
Sep. 2018
First Poster
Chrigel sagt…

Es ist wichtig dies nicht lokal zu betrachten sondern schweizweit.

 
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